Kunst

Offen abgelegt am 23.03.17

Benjamin und Michael kreisen um die Fragen, was Kunst ist, wie es sein kann, dass die Beobachtung von Kunst als Kunst sich durchsetzen kann und sowohl welche Subjektkonstruktionen die Beobachtung von Kunst ermöglicht, als auch, welche sie selbst hervorbringt.

Leider gab es während der Aufnahme kleinere technische Probleme, die sich durch höhrbare Audiofragmenten äußern. Beim nächsten Gespräch bessern wir die Aufnahmetechnik entsprechend nach.

Kontakt: Benjamin / Michael
Many2Many: #kzupodcast

Ein Gedanke zu „Kunst“

  1. Das plädoyer kunst nicht in besser/schlechter einzuteilen, weil ein kunstwerk nicht besser sei als ein anderes – dieses plädoyer kritisiert kunstwertung, nimmt sie aber selber vor. Wenn ich ein kunstwerk beobachte, kann ich manche für besser als andere halten. Darauf angesprochen kann ich gründe geben oder nicht, die ich für allgemeingültig halte oder nicht. Man kann darauf aufmerksam machen, daß andere kunst anders beobachten – aber was ändert das?

    Wenn gesagt wird, alle kunst sei gleich gut oder gleichartig kunst, ist das selbst eine beobachtung von kunst, die sich über andere beobachtungen von kunst erhebt und diese aburteilt. (Als »unaufgeklärt« über ihre bedingungen, von denen man durch aufklärung befreit würde?)

    Die beobachtung der beobachtung kann die beobachtung erster ordnung irritieren, aber nicht in diese ›integriert‹ werden. Die forderung, alle kunst sei gleich gut oder gleich kunst, kann selbst wieder beobachtet werden als beobachtung von kunst, die sich mehr allgemeingültigkeit als anderen beobachtungen von kunst zuschreibt.

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